Wer viel im Web ist, hat sich sicher schon mindestens einmal überlegt, ob man verschiedene E-Mailadressen braucht. Um auf diese Idee zu kommen gibt es verschiedene Gründe. Die häufigsten sind:
- Man will sich vor Spam schützen
- Man will sich an einem Ort mehrfach registrieren
Gmail (auch Googlemail genannt) bietet uns hier seit langem Hilfe an. Immer wieder merke ich aber, dass dies nicht so bekannt ist.
Hier möchte ich zwei eher versteckte Funktionen von Gmail zeigen und noch einen Tipp anhängen, für den man Gmail nicht braucht.
Stellen wir uns dazu folgende E-Mail-Adresse vor: vorname.nachname@gmail.com
1. Ein Plus +Firma anhängen
Wenn ich die Adresse vorname.nachname@gmail.com registriert habe, kann ich vor dem @-Symbol irgend ein Wort einbauen, es muss einfach mit einem +-Symbol beginnen.
Beispiele:
- vorname.name+nospam@gmail.com
- vorname.name+newsletter@gmail.com
- vorname.name+amazon@gmail.com
- …
Was bringt mir das?
Man muss nichts vorgängig einrichten und kann später bei Bedarf filtern.
Ich selber verwende das täglich. Jedes Mal wenn ich mich irgendwo registriere, dann setze ich den Firmennamen nach einem Plus ein, wie im 3. Beispiel oben mit Amazon. Sollte ich eines Tages auf diese Empfängeradresse Spam erhalten, kann ich einen Filter erstellen und alles direkt in den Müll umleiten.
In meinem Account bei Amazon würde ich meine E-Mailadresse ändern (z.B. vorname.name+amazon2@gmail.com) oder direkt Mein Konto löschen – bei Verdacht auf Missbrauch der E-Mailadresse.
Funktioniert das immer?
Das funktioniert sehr oft, aber leider nicht immer. Es gibt Web-Formulare, die dies als ungültige E-Mailadresse “erkennen” und meckern. Da habe ich aber noch eine zweite Möglichkeit:
2. Der wandernde Punkt
Der Punkt innerhalb einer Gmail-Adresse kann beliebig verschoben werden:
Beispiele:
- v.ornamename@gmail.com
- vo.rnamename@gmail.com
- vor.namename@gmail.com
- …
Somit kann ich wenigstens an “unsicheren” Orten eine E-Mailadresse verwenden, die sich von meiner normalen E-Mailadresse unterscheidet. Die Adresse v.ornamename@gmail.com verwende ich nur an Orten, wo ich kein Problem hätte, alle diese E-Mails direkt zu filtern (oder durch strengere Spamfilter überprüfen).
Zugegeben, die erste Variante ist eleganter, aber manchmal hilft (innerhalb von Gmail) nur die zweite.
3. Mailinator und Co.
Mailinator ist ein Dienst, den ich ebenfalls benutzen kann, wenn ich eine E-Mail erhalten muss, aber das Vertrauen nicht habe, meine eigene Adresse anzugeben.
Ich kann ohne Registrierung eine Mailinator-Adresse erfinden, zum Beispiel klsdfurereinneurie567uhd@mailinator.com und später diese E-Mails abrufen. Dazu muss ich mich lediglich an die Adresse erinnern.






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